Flieger
Aus der Sammlung von Heinrich Klein, Berlin
Das vorgestellte Rad…
…ist ein Herren-Tourenrad des Fahrradgrossisten Adolf Horstmann in Berlin, Baujahr ca. 1958, in der Farbe Dunkelrot mit hellen Zierlinien.
Wie lange hast Du das Rad schon?
Ich besitze den „Flieger“, so sein Name, seit dem vergangenen Jahr.
Woher stammt es?
Von da, wo ich es mir immer wünsche, vom Trödler um die Ecke! Bei dem stand es auch nicht sehr lange rum, sondern wechselte zeitig für einen kleinen Preis in meine Sammlung über. Allerdings habe ich die Dreifach-Lampe von Radsonne nachträglich ergänzt, da bereits ein Dynamo des gleichen Herstellers montiert war.
Was magst Du an ihm besonders?
Ja natürlich, dass ich es so schön vom Trödler bekam. Dazu ist es ein Berliner Rad und rollt nun weiter durch die Deutsche Hauptstadt. Dann die „Radsonne“-Ausstattung. Die Produkte unter der Marke „Radsonne“ wurden produziert von Peter Schlesinger in Offenbach. Das sind meine Heimatstadt und mein ehemaliger Arbeitgeber. Dort habe ich meine Gürtler-Lehre gemacht und bis in die 70er Jahre gearbeitet. Dass Schlesinger unter der Marke „Radsonne“ Beleuchtung herstellte ist ja bekannt, aber auch der Kettenschutz der Marke „Hassia“ stammt aus dem Offenbacher Werk.
Was gefällt Dir überhaupt nicht?
Der lackierte Gepäckträger, der an der Sattelklemmung befestigt war, den hab ich getauscht. Der neue, verchromte passt erstens an die ESGE-Platte und auch besser zum Fahrrad.
Welches war bisher Dein schönstes Erlebnis mit dem Rad?
Schön war unsere Vereinstour zum 1. Mai mit den Berliner Freunden, dabei sind dann auch die Fotos entstanden. Zudem freue ich mich über den Artikel im KS. Damit verbinde ich dann gleich die Frage nach „AdHo“, Adolf Horstmann/Berlin. Wer weiß mehr über den Fahrradgroßhändler als bei Papperitz in „Markenware Fahrrad“ nachzulesen ist? Infos bitte an die Redaktion oder direkt an mich selbst.








