Manxman

Aus der Sammlung von Johannes Theilmeier, Belm bei Osnabrück


Das vorgestellte Rad:
Herren-Rennrad der Firma Sun Cycles, England, ohne Rahmennummer, ca. 1940.

Wie lange ist es in deinem Besitz?
Seit 2005.


Der junge Nachwuchsfahrer präsentiert sein rennerprobtes Gefährt.

Woher stammt es?
Der Rahmen kam aus einer Kleinanzeige in den News and Views, es fehlten Räder, Kurbelsatz und Lenker. Die Oberflächen sind großenteils nicht original. Der Markenname „Manxman“ soll an bekannte Rennen auf der Isle of Man erinnern, er könnte mit „Mann von der Insel Man“ übersetzt werden.


Die starre Wendenabe mit deutschen Hebelmuttern – nicht korrekt, aber urig. Und wir hatten noch welche!

Was magst Du an ihm besonders?
Es ist ein altes Rad in meiner Größe. Ich konnte die starre Nabe ausprobieren. Und die Wendenabe mit einer Übersetzung von 46 zu 18 bzw. 14 Zähnen. Schön finde ich auch das besondere Merkmal der Manxman-Räder: die kleinen Verstrebungen unten am Rahmen zur Verbesserung der Stabilität.


Die typisch englisch-altmodische Art, noch bis in die Vierziger hinein den „headclip“ mit Außenklemmung zu verwenden.

Was magst Du an ihm überhaupt nicht?
Es hat natürlich keine Schaltung und die Stahlbremszangen sind nicht gerade toll. Leider ist das Lenkkopfschild sehr abgenutzt, man sieht nur noch das blanke Messingblech. Eigentlich steht dort: SUN Cycle & Fittings, Birmingham England


Die kleinen Streben waren das Kennzeichen des Manxman. Die Modelle nach dem Zweiten Weltkrieg sahen anders aus.

Welches war Dein bisher bestes Erlebnis mit ihm?
Die Pfingst-Radtouristikfahrt (RTF) in Dülmen 2007. Die Retro-Ronde 2007 in Oudenaarde (Belgien) wäre noch besser gewesen, wenn ich mich nicht verfahren hätte und fast verloren gegangen wäre.